AG Rassegeflügel – Vielfalt bewahren

 

Eine Bewegung nimmt Fahrt auf

Als Anfang Juli die „Arbeitsgemeinschaft Rassegeflügel – Vielfalt bewahren“ ins Leben gerufen wurde, geschah dies aus Sorge um den Erhalt unserer schönen Geflügelrassen. Eine vorgesehene Änderung des § 11b Tierschutzgesetz rüttelt an der Weiterführung unserer Rassegeflügel-Ausstellungen. Dagegen haben wir zum Protest auf allen politischen Ebenen aufgerufen. Unsere Aktion ist weder als Kritik noch als Unterstützung der Einwendungen unserer Verbände gedacht.

Schaut am besten auf die Homepage http://www.tierschutz-rassegefluegel-vielfalt-bewahren.de/

Das neuste zum Thema:

Drittes Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes 4-1-13

Flyer

HALLO FREUNDE DES RASSEGEFLÜGELS!

JEDER KANN SICH MIT SEINEN DATEN  ANMELDEN! Das ist auch über das Konaktformular möglich.

Bitte mit Namen, Adresse, Telefon, evt. Fax, Geburtsjahr (freiwilig), Mailadresse!

Unsere Bewegung lebt vom Mitmachen. Wir haben keine Beiträge (gelegentliche Spenden sind willkommen). Machen Sie mit, ZEIGEN SIE GESICHT! Stehen Sie erkennbar für eine gute Zukunft des Rassegeflügels.

http://www.tierschutz-rassegefluegel-vielfalt-bewahren.de/herausforderung/wer-ist-dabei/

 

Ein Gedanke zu „AG Rassegeflügel – Vielfalt bewahren

  1. Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    89.244.173.19
    Eingereicht am 13.01.2013 um 21:33

    Hierzu passt auch sehr gut der Bericht in den Stuttgarter Nachrichten vom 10.01.2013

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.beunruhigte-zuechter-alarm-im-stall.2acc0ee3-c96e-4383-972d-3a6a9e783391.html
    Rainer
    webmaster@klzv-neuwirtshaus.de
    89.247.149.238
    Eingereicht am 07.11.2012 um 21:52

    INFO, 07. November 2012

    „Arbeitsgemeinschaft Rassegeflügel – Vielfalt bewahren“

    Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    gerade habe ich mit Berlin telefoniert. Die für heute vorgesehene, nicht öffentliche zweite Lesung wurde erneut verschoben. Es wird noch immer verhandelt. Die Ausstellungsverbote sollen weg sein! Warten wir ab.

    Noch ein paar Auszüge der letzten Zeit aus Reaktionen von Politikern, die bei mir gelandet sind.

    18. Oktober: Ein sehr ausführliches Schreiben der Umweltministerin von Rheinland-Pfalz an Zuchtfreund Demler (LV-Vorsitzender). Ein Dr. Irsch bringt in ihrem Auftrag nochmal sehr ausführlich die alten Argumente unter Hinweis auf das alte Gutachten.

    25. Oktober: Rainer Erdel MdB (FDP) im Namen der bayerischen FDP-Landesgruppe:
    1. Züchtungen, die der jeweilige Zuchtverband als unbedenklich einstuft, müssen weiterhin möglich sein.
    2. In der Vollzugspraxis muss eine Behörde die wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit einer Qualzucht nachweisen. Pauschalurteile über ganze Rassen mit bestimmten Merkmalen sind dabei nicht akzeptabel.
    Im Übrigen schreibt er, dass die FDP zu dem Schluss gekommen ist, dass dieses Ausstellungsverbot aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden sollte, und in dieser Sache in intensiven Verhandlungen mit der Union ist.

    22. Oktober: Über den Brief vom Staatsminister Josef Miller und seinen Schriftverkehr mit Dr. Marcel Huber (alles Bayern) hatte ich in der letzten Info schon berichtet.

    29. Oktober: Maria Noichl, Sprecherin für Agrar und Forst (SPD Bayern) im Auftrag von Markus Rinderspacher schreibt von der Verantwortung und Pflicht der SPD uns als Züchter zu unterstützen, ohne den zeitgemäßen Tierschutz zu vernachlässigen. Sie will das Thema Rassegeflügel im Landwirtschaftsausschuss zur Sprache bringen. „ Es soll hinterher keiner sagen können: Wir haben es nicht gewusst!“
    Die Abgeordneten Maria Noichl, Annette Karl, Horst Arnold, Bernhard Roos und Fraktion (SPD) haben am 11. 10. 2012 folgenden Antrag gestellt:

    Novellierung des Tierschutzgesetzes (TSchG) – Auswirkungen auf die bayerische Rassegefügelhaltung
    Der Landtag möge beschließen:
    Die Staatsregierung wird aufgefordert, über mögliche Konsequenzen der Rassegeflügel-haltung in Bayern infolge der Novellierung des Tierschutzgesetzes dem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten schriftlich zu berichten.
    Insbesondere solle auf das geplante Ausstellungsverbot und der zu erwartenden Auswirkung auf die Kleintierzuchtvereine eingegangen werden.

    Den Bericht der Staatsregierung will mir Frau Noichl sofort nach Erhalt zusenden.

    Vergleicht das mal mit den ursprünglichen SPD-Aussagen, wonach denen die Novellierung und das Ausstellungsverbot nicht weit reichend genug war. Egal, was jetzt letztlich herauskommt, ich denke, wir dürfen schon ein wenig stolz sein, dass wir „Gesicht“ gezeigt haben. Und zwar nach allen Seiten.

    25. Oktober: Minister Remmel vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in NRW lässt durch Prof. Dr. Jaeger mitteilen, dass man unseren Bemühungen (Erhaltung vielfältiger Rassen, Förderung der genetischen Vielfalt, Sicherung einer pädagogisch sinnvollen Freizeitbeschäftigung) hohe Wertschätzung zollt. Das kennen wir doch alle von den diversen Ausstellungseröffnungen. Akzeptiert das nicht mehr! Fragt die Schirmherren und sonstigen Ehrengäste, was sie konkret für uns tun?
    Auch der Prof. Jaeger kommt nach dieser schönen Einleitung mit den alten, wohlfeilen Argumenten zur Qualzucht.

    29. Oktober: Ministerpräsident Seehofer lässt mitteilen, dass er mein Schreiben an das zuständige Ministerium weitergeleitet hat, mit der Bitte unsere Argumente zur Kenntnis zu nehmen und mir unmittelbar zu antworten.

    Ich denke, das war so der Schlussbericht über den Schriftverkehr in Sachen Tierschutzgesetz. Jetzt schau´n wir mal, was heraus kommt. Und dann werden wir das Beste daraus machen. Unsere Rassestandards sind wichtig, aber sie müssen dem artgerechten Verhalten und dem Wohlbefinden unseres Hausgeflügels dienen. Nicht die Ausstellungen sind das Maß aller Dinge, sondern die Lebensqualität unseres Federviehs, die wir ihm in einer lebenswerten, rassebezogen strukturierten Umgebung schaffen und erhalten müssen.

    Von diesem Fundament aus wollen wir die kommenden Ausstellungen genießen, zu denen ich Euch allen viel Freude und Erfolg wünsche.

    Schöne Grüße und eine gute Zeit,
    Wolfgang Schreiber
    Rainer
    webmaster@klzv-neuwirtshaus.de
    89.247.146.92
    Eingereicht am 18.10.2012 um 22:00

    Hallo Freunde,

    gestern war die öffentliche Anhörung im Ausschuss in Berlin. Wer will, kann sich die drei Stunden im Internet unter bundestag – mediathek ansehen. In der ersten Stunde die Statements der Vertreter verschiedener Institutionen, danach wurden die von den Ausschussmitgliedern befragt. Das Wort “Rassegeflügel” ist gar nicht gefallen. Es ging vor allem um Ferkel kastrieren. Schwänzchen kupieren, Schenkelbrand bei Pferden, Hörner abschneiden bei Kühen. Beim Geflügel ging es um das Schnabelkürzen bei Masthühnern, interessant, eine Legeleistung von 250 Eiern im Jahr wird auch als Qualzucht gesehen. Weiter wurden angesprochen überschwere Puten, die vornüber kippen und Mastenten, die ab einem gewissen Alter nicht mehr aufstehen können, und eingehen, weil sie nicht ans Wasser kommen. Also, alles keine Probleme bei unserem Hausgeflügel.

    Qualzucht wird abgelehnt, das ist selbstverständlich. Es wurde aber herausgestellt, dass jedwede Maßnahmen auf eindeutigen Forschungsuntersuchungen beruhen müssen. So gesehen, müsste das Ausstellungsverbot auf Grund des alten Qualzuchtgutachtens vom Tisch sein.

    Wir bleiben dran,
    beste Grüße
    Wolfgang Gabriela Schreiber
    Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    195.242.190.233
    Eingereicht am 18.10.2012 um 12:42

    Zeitplan für die Novelle des Tierschutzgesetzes:

    17. 10. 2012 Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

    25. 10. 2012 2./3. Lesung Bundestag

    23. 11. 2012 Bundesrat

    Wir sind also auf der Zielgeraden, und der Schlussspurt ist angesagt.

    Bitte unterstützt uns. Ihr könnt euch auch auf der HP als Unterstützer eintragen.
    http://www.tierschutz-rassegefluegel-vielfalt-bewahren.de/herausforderung/wer-ist-dabei/
    Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    195.242.190.233
    Eingereicht am 18.10.2012 um 12:36

    Wer die Sache mit unterstützen möchte, kann sich hier gerne eintragen:
    http://www.tierschutz-rassegefluegel-vielfalt-bewahren.de/herausforderung/wer-ist-dabei/
    Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    195.242.190.233
    Eingereicht am 18.10.2012 um 12:25

    Deutscher Bundestag

    Sitzung vom 28.09.2012 | 13:55:31 Uhr | Dauer: 00:39:36
    TOP 13 Tierschutz

    Hier ist die Debatte per Video zu sehen. Schaut doch einfach mal rein.

    http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&action=search&contentArea=details&ids=1926048&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&destination=search&mask=search
    Rainer
    webmaster@klzv-neuwirtshaus.de
    89.247.155.93
    Eingereicht am 16.10.2012 um 19:23

    INFO, 16. Oktober 2012

    „Arbeitsgemeinschaft Rassegeflügel – Vielfalt bewahren“

    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    ein viertel Jahr guter Aktivitäten hat einen vorläufigen Abschluss gefunden. Ich denke wir sollten ein wenig innehalten und ein Resümee ziehen. Jeder für sich natürlich.

    Mich fasziniert, dass wir es ohne vereinsmäßige Struktur und ohne festes Programm geschafft haben, in dieser kurzen Zeit soviel Resonanz zu erzielen. Wir haben „Gesicht gezeigt“, wir sind für eine gute Sache eingestanden und wir wurden ernst genommen. Wie das mit der Änderung des § 11b des Tierschutzes ausgeht, werden die nächsten Tage zeigen. Wir haben alles getan, was uns möglich war, und wir haben es zumindest geschafft, Politiker und Funktionäre zum Nachdenken zu bringen. Das hat nicht jedem gefallen, aber wir haben auch viele Freunde gefunden und vor allem unsere Internetseite wurde von vielen Geflügelhaltern sehr gut aufgenommen. Es freut einen schon, wenn Leute, die nicht organisiert sind, anrufen und sich für die schöne Home Page bedanken. Ein Dank, den ich gern an Reinhard weitergebe, der hier ja die Hauptarbeit leistet.

    In den letzten Tagen haben wir ja noch eine konzertierte Aktion an die bayerischen Politiker in Bund und Land gestartet und zuletzt habe ich nochmal alle in den Ländern für den Tierschutz zuständigen Ministerinnen und Minister angeschrieben. Jetzt warten wir die nächsten Termine ab:
    17. Oktober: Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    23. Oktober: 2./3. Lesung im Bundestag
    25. November: Bundesrat

    Die gute Aufnahme unseres Internetauftrittes führt geradewegs zu dem mittelfristigen Ziel unserer Bewegung: Der positiven Darstellung unseres Umgangs mit dem Hausgeflügel in der Öffentlichkeit. Hier müssen wir uns bewegen, damit wir in Zukunft in Ruhe unser Rassegeflügel züchten, halten und ausstellen können, wie all die Generationen vor uns. Wir haben uns ja vor drei Monaten zusammengefunden, um das angedrohte Ausstellungsverbot zu verhindern. Jetzt müsst Ihr Euch überlegen, ob Ihr auch diesen Weg mitgehen wollt. Es wird ein langer Weg, und ich denke, wir Alten sollten eine Tür in die Zukunft der Rassegeflügelzucht öffnen und offen halten. Die Jüngeren müssen hindurch und weiter gehen um eines Tages die Tür für unsere Enkel zu öffnen. Das hat so was von dem alten Bauern, der einen kleinen Baum pflanzt, wohl wissend, dass erst sein Enkel das Holz gewinnen wird.

    Bevor ich völlig in die Philosophie abdrifte, wünsche ich Euch eine spannende Zeit,
    Wolfgang Schreiber
    Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    88.130.212.37
    Eingereicht am 12.10.2012 um 20:01

    In seinem Antwortschreiben an einen Züchter sieht Dr. Stefan Birkner, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, keine Notwendigkeit für eine Novellierung des Tierschutzgesetzes und solidarisiert sich mit den Bemühungen des BDRG Ausstellungsverboten entgegen zu wirken. Wörtlich führt er in seinem Schreiben aus:

    Mit der Unterzeichnung des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt haben sich die Mitgliedsstaaten nicht nur verpflichtet, die freilebende Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, sondern auch die Vielfalt der über die Jahrtausende vom Menschen geformten Nutzpflanzen und Haustierrassen zu bewahren. Diese Rassen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Landeskultur. Das gilt selbstverständlich auch für das Rassegeflügel.

    Bereits Ende des 19. Jahrhunderts, also über 100 Jahre bevor die Staatengemeinschaft den Wert der Erhaltung der biologischen Vielfalt in einem Übereinkommen festgeschrieben hat, hat der Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter damit begonnen, Geflügel-, Hühner und Taubenrassen nach vereinbarten Standards gezielt zu züchten und damit als Kulturgut für die Nachwelt zu erhalten. Er hat sich damit große Verdienste erworben. Ich möchte es nicht zulassen, dass diese Verdienste durch neue Vorschriften, die der Sache nicht gerecht werden, geschmälert werden.

    Eines der wichtigsten Ziele der Niedersächsischen Landesregierung war und ist der Abbau überflüssiger Bürokratie. Vor diesem Hintergrund vermag ich es nicht nachzuvollziehen, warum in das Tierschutzgesetz ein bürokratieträchtiges neues Ausstellungsverbot aufgenommen werden soll, mit dem das Ausstellen von Tieren verboten werden soll, deren Zucht ohnehin nicht erlaubt ist. Ebenso wenig Sinn würde ein Ausstellungsverbot für Tiere machen, deren Zucht gestattet ist.

    Ich werde den Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter unterstützen und mich innerhalb der Niedersächsischen Landesregierung und auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Großgeflügel-, Hühner und Taubenrassen, die in den jeweils geltenden Standards des Verbands aufgelistet sind, von den Bestimmungen des § 11 b des Tierschutzgesetzes in Form einer entsprechenden gesetzlichen Ausnahmeregelung ausgenommen werden.

    Dr. Stefan Birkner
    Rainer
    rainer.salzer@gmx.de
    88.130.208.202
    Eingereicht am 21.08.2012 um 22:24

    Es gibt hierzu Neuigkeiten vom BDRG

    http://www.bdrg.de/mediaarchiv/grab_pic.php?id=111049
    admin
    rainer.salzer@gmx.de
    89.247.160.74
    Eingereicht am 20.08.2012 um 13:33

    Als unnötig hat der tierschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann, eine weitere Verschärfung des Qualzuchtparagraphen im Tierschutzgesetz (TierSchG) bezeichnet.
    Quelle: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Goldmann-Verschaerfung-des-Qualzuchtparagraphen-nicht-notwendig-918864.html

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