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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Kleintierzüchterverein Z 135 Stuttgart-Neuwirtshaus e.V.

Liebe Vereinsmitglieder,

hiermit laden wir euch gemäß unserer Satzung fristgerecht zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

Termin: Freitag, 03. Juli 2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Vereinsheim der Geflügel- und Vogelfreunde Zuffenhausen
Himmelsleiter 26, 70437 Stuttgart-Zuffenhausen

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit
  3. Totenehrung
  4. Posteingänge
  5. Verlesen des Protokolls der letzten Hauptversammlung
  6. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
  7. Bericht des Kassierers
  8. Bericht der Kassenrevisoren
  9. Bericht des Zuchtwarts
  10. Neuaufnahmen / Austritte von Mitgliedern
  11. Entlastung der Vorstandschaft
  12. Neuwahlen (alle Ämter stehen zur Wahl)
  13. Festlegen des Jahresbeitrags 2027
  14. Frühspaziergang
  15. Gemeinsame Werbeschau und Lokalschau 2026 mit Fellbach-Schmiden
  16. Anträge
  17. Verschiedenes
Hinweis zu Anträgen:
Anträge müssen bis spätestens 26. Juni 2026 schriftlich oder per E-Mail beim 1. Vorsitzenden eingegangen sein.

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Salzer
1. Vorsitzender

Die Asiatische Tigermücke: Ein unterschätztes Risiko für Kleintierzüchter

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Während sie beim Menschen vor allem wegen Tropenkrankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Viren gefürchtet ist, liegt die Relevanz für die Kleintierzucht (insbesondere Rassegeflügel, Kaninchen und andere Kleinsäuger) in drei wesentlichen Bereichen:

1. Das Krankheitsrisiko für die Tiere

Die Tigermücke ist eine extrem aggressive, tagaktive Stechmücke (im Gegensatz zu unseren heimischen Mücken, die meist erst in der Dämmerung aktiv werden). Sie ist eine potenzielle Vektor-Art, das heißt, sie kann Krankheitserreger rasant von Tier zu Tier übertragen.

  • Für Geflügel (Hühner, Zwerghühner, Wachteln): Stechmücken allgemein, und die Tigermücke im Speziellen, sind Hauptüberträger von Geflügelpocken (Avipoxvirus). Ein Befall im Bestand kann über Mückenstiche im Sommer rasch weitergegeben werden. Zudem ist die Tigermücke ein potenzieller Überträger des West-Nil-Virus, das vor allem für bestimmte Vogelarten gefährlich ist.

  • Für Kaninchen: Mücken sind die primären Überträger von Myxomatose. Auch wenn die Tigermücke nicht der einzige Überträger ist, erhöht ihre Ausbreitung und extreme Stechbereitschaft am Tag den Infektionsdruck in den Außenvolieren und Ställen erheblich.

  • Für Kleinsäuger & Hunde: Die Tigermücke überträgt gefährliche Fadenwürmer, insbesondere den Herzwurm(Dirofilaria immitis) und den Hautwurm.

2. Die Zuchtanlage als unbeabsichtigte „Brutstätte“

Der zweite, fast noch wichtigere Punkt betrifft das Verhalten der Mücke bei der Eiablage. Die Tigermücke ist ein sogenannter Container-Brüter. Sie braucht keine großen Teiche, sondern nutzt winzige, künstliche Wasseransammlungen. Typische Gefahrenquellen auf Zuchtanlagen sind:

  • Nicht abgedeckte Regentonnen.

  • Vogeltränken, Geflügeltränken und Wasserschalen, bei denen das Wasser nicht täglich gewechselt wird.

  • Unbenutzte Futternäpfe, Untersetzer von Pflanztöpfen oder kleine Pfützen auf Planen, in denen sich Regenwasser sammelt.

Da die Tigermücke einen sehr kleinen Flugradius hat (oft nur wenige Dutzend bis 100 Meter um ihren Schlüpfort), züchtet man sich die Plagegeister bei mangelnder Vorsorge direkt am Stall heran.

3. Was Kleintierzüchter tun können (und sollten)

Um die eigenen Bestände zu schützen, helfen gezielte Maßnahmen:

  • Wassermanagement: Tränken im Außenbereich alle 2–3 Tage komplett leeren, heiß auswaschen (um eventuell haftende Eier am Rand zu zerstören) und neu befüllen.

  • Regentonnen sichern: Regentonnen absolut mückendicht mit feinen Netzen (Maschenweite unter 1 mm) verschließen.

  • Biologische Bekämpfung: Offene Wasserstellen, die man nicht entleeren kann, mit Bti-Tabletten (Bacillus thuringiensis israelensis) behandeln. Dieses biologische Mittel tötet Mückenlarven absolut zuverlässig ab, ist aber für Geflügel, Kaninchen, Bienen und andere Tiere völlig ungiftig.

Digitale Transformation im Ehrenamt

Leitfaden für professionelle Medien- und Pressearbeit mit Künstlicher Intelligenz in Vereinen der Rassegeflügel- und Kleintierzucht

Die Digitalisierung verändert zunehmend auch die Vereinsarbeit im Ehrenamt. Besonders im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit steigen die Anforderungen kontinuierlich: Webseiten müssen gepflegt, Social-Media-Kanäle bespielt und Pressemitteilungen zeitnah erstellt werden – meist zusätzlich zur eigentlichen Vereinsarbeit im Zucht- und Ausstellungswesen.

Künstliche Intelligenz (KI) kann hierbei als unterstützendes Werkzeug dienen. Sie ersetzt weder ehrenamtliches Engagement noch die persönliche Handschrift eines Vereins, sie kann jedoch Informationen strukturiert aufbereiten und Texte in professioneller Qualität deutlich effizienter erstellen.

Gerade für Vereine der Rassegeflügel- und Rassekaninchenzucht eröffnet dies neue Möglichkeiten einer konsistenten und modernen Außendarstellung.


1. Ausgangslage im Vereinswesen

Viele Vereine stehen vor ähnlichen strukturellen Herausforderungen:

  • begrenzte zeitliche Ressourcen im Vorstand
  • unregelmäßige oder verzögerte Öffentlichkeitsarbeit
  • unterschiedliche Anforderungen je nach Medium (Homepage, Presse, Social Media)
  • zunehmender Anspruch an Aktualität und Professionalität

Hinzu kommt, dass ein einmal erstellter Text selten für alle Kanäle geeignet ist. Während die Homepage eine ausführliche Darstellung erfordert, verlangt die Presse eher eine sachliche Berichterstattung, während Social Media auf kurze, emotionale Inhalte ausgelegt ist.

Hier kann KI unterstützen, indem sie Inhalte kanalübergreifend aufbereitet und anpasst.


2. Grundprinzip: Qualität entsteht durch präzise Eingaben

Die Leistungsfähigkeit von KI hängt unmittelbar von der Qualität der Eingabedaten ab. Allgemeine Aufforderungen wie:

„Schreibe einen Bericht über unsere Lokalschau“

führen zwangsläufig zu austauschbaren Standardtexten ohne individuellen Vereinsbezug.

Professionelle Ergebnisse entstehen erst durch strukturierte, vollständige und fachlich präzise Informationen.


3. Der strukturierte Prompt als Schlüssel zur Qualität

Ein wirksamer KI-Prompt basiert auf vier zentralen Elementen:

3.1 Rolle definieren

Die KI sollte in eine klare fachliche Rolle versetzt werden:

Beispiel:

„Du bist ein erfahrener Pressewart eines Kleintierzuchtvereins sowie verantwortlich für die digitale Öffentlichkeitsarbeit.“

Dies führt zu einer deutlich passenderen sprachlichen und fachlichen Ausrichtung.


3.2 Zielmedium klar benennen

Der gleiche Inhalt erfordert unterschiedliche Aufbereitung:

  • Homepage: strukturiert, lesefreundlich, informativ, mit Vereinsbezug
  • Pressearbeit: sachlich, faktenorientiert, journalistisch
  • Social Media: emotional, kompakt, gemeinschaftsorientiert

3.3 Faktenbasis vollständig bereitstellen

Entscheidend für die Qualität sind konkrete Informationen:

  • Anlass, Datum und Ort der Veranstaltung
  • Anzahl der Tiere und Aussteller
  • Zuchtergebnisse und Bewertungen
  • Ehrungen und besondere Leistungen
  • Beteiligung der Jugend
  • organisatorische Leistungen (Aufbau, Küche, Betreuung)

Je präziser diese Angaben sind, desto belastbarer wird das Ergebnis.


3.4 Atmosphäre und Vereinsleben beschreiben

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Faktor ist die Beschreibung der Stimmung:

  • Fachgespräche unter Züchtern
  • Interesse von Familien und Besuchern
  • Engagement der Jugendgruppe
  • lebendiges Vereinsgeschehen
  • gemeinschaftliche Zusammenarbeit

Diese Elemente machen Texte authentisch und verhindern sterile Standardformulierungen.


4. Vermeidung typischer Standardfloskeln

KI neigt zu wiederkehrenden Formulierungen wie:

  • „eine gelungene Veranstaltung“
  • „zahlreiche Besucher“
  • „für das leibliche Wohl war bestens gesorgt“

Diese sollten bewusst vermieden werden, da sie die Glaubwürdigkeit reduzieren.

Stattdessen sind konkrete Beschreibungen entscheidend, etwa:

  • sichtbares Besucherinteresse an bestimmten Rassen
  • konkrete Abläufe im Vereinsgeschehen
  • tatsächliche Beobachtungen aus der Veranstaltung

5. Praxisbeispiel: Professioneller KI-Prompt

Ein bewährtes Grundgerüst für die Vereinsarbeit:

Rolle: Pressewart und Webmaster eines Kleintierzuchtvereins
Aufgabe: Erstellung eines strukturierten, modernen Berichts für die Homepage

Inhalte:

  • Anlass der Veranstaltung
  • Zahlen (Tiere, Aussteller, Besucher)
  • Zuchtergebnisse und Ehrungen
  • Jugend- und Vereinsarbeit
  • Atmosphäre und Besonderheiten

Anforderungen:

  • keine Floskeln
  • klare Struktur mit Zwischenüberschriften
  • moderne, sachlich-herzliche Sprache
  • authentischer Bezug zum Vereinsleben
  • positiver, aber nicht werblicher Abschluss

6. Gute Ergebnisse entstehen durch ständiges, schrittweises Verbessern

Die besten Ergebnisse entstehen nicht in einem Schritt, sondern durch gezielte Nachbearbeitung:

Beispielhafte Optimierungen:

  • „Formuliere den Text persönlicher und näher am Vereinsleben.“
  • „Kürze den Bericht um 20 % und verdichte die Inhalte.“
  • „Entferne typische KI-Floskeln und mache den Stil natürlicher.“
  • „Betone die Jugendarbeit stärker.“

Dieser iterative Prozess führt zu deutlich hochwertigeren Ergebnissen als eine einmalige Generierung.


7. Medienübergreifende Nutzung von Inhalten

Ein wesentlicher Vorteil moderner KI-Nutzung liegt in der Mehrfachverwertung:

Ein Ausgangstext kann automatisiert angepasst werden für:

  • Vereins-Homepage
  • Pressemitteilungen
  • Social Media Beiträge
  • Verbandsberichte
  • Newsletter

Dadurch entsteht eine konsistente Öffentlichkeitsarbeit bei gleichzeitig deutlich reduziertem Aufwand.


8. Kombination von Text und Bildmaterial

Die Einbindung von Bildmaterial erhöht die Qualität der KI-gestützten Texterstellung erheblich. Bilder ermöglichen eine realistischere Beschreibung von:

  • Ausstellungssituationen
  • Besucherströmen
  • Tierpräsentationen
  • Vereinsatmosphäre

Dadurch wird der Text deutlich lebendiger und glaubwürdiger.


9. Fazit

Künstliche Intelligenz bietet Vereinen der Rassegeflügel- und Kleintierzucht ein wirkungsvolles Werkzeug zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit.

Entscheidend ist jedoch nicht die Technologie selbst, sondern ihr strukturierter und verantwortungsvoller Einsatz.

Richtig angewendet ermöglicht KI:

  • effizientere Arbeitsabläufe,
  • konsistente Kommunikation über alle Medien hinweg,
  • und eine moderne, professionelle Außendarstellung des Vereins.

Dabei bleibt klar:
Die Identität eines Vereins entsteht nicht durch KI, sondern durch das Engagement seiner Mitglieder – die KI hilft lediglich dabei, dieses Engagement sichtbar zu machen.

Rainer Salzer

Faszination Rassegeflügelzucht: Wo die Begeisterung schon im Kükenalter beginnt

Es ist ein kleines, aber beinahe magisches Wunder, das sich jedes Frühjahr aufs Neue in den privaten Stallungen unseres Kleintierzüchtervereins Z 135 Stuttgart-Neuwirtshaus e.V. abspielt. Wenn nach genau 21 Tagen punktgenauer Brutzeit das leise, aber unverkennbare Pickgeräusch aus dem Ei dringt, hält jeder Züchter kurz den Atem an. Wenig später erblicken die ersten Küken das Licht der Welt, schütteln sich kräftig und verwandeln sich binnen weniger Stunden in die typischen, kugelrunden Flaumbällchen. Dieser Moment des Schlupfes ist der absolute Höhepunkt und der schönste Lohn für die monatelange, gewissenhafte Vorbereitung der Zuchtpaare.

Früh übt sich: Generationenverbindung im Hühnerstall

Die Kleintierzucht ist weit mehr als nur ein traditionelles Hobby – sie ist eine echte Leidenschaft, die Generationen verbindet und bereits im frühesten Kindesalter tiefe Spuren hinterlässt. Wie intensiv und voller Freude diese Verbundenheit gelebt wird, zeigt sich derzeit hautnah in unserer Vereinsfamilie. Wenn die kleinen Küken geschlüpft sind, gibt es insbesondere für unsere Enkeltochter kein Halten mehr. Mit leuchtenden Augen und voller Stolz hilft die kleine Nachwuchszüchterin dabei, die flauschigen Schützlinge zu versorgen, das Futter bereitzustellen und natürlich die zahmen Küken behutsam auf den Arm zu nehmen. Die Bilder der stolzen kleinen Hände, die behutsam das junge Leben beschützen, sprechen Bände.

In einer zunehmend digitalen Welt bietet die Rassegeflügelzucht Kindern einen unschätzbaren, realen Gegenpol. Hier lernen sie spielerisch und von Grund auf, was es bedeutet, Verantwortung für Lebewesen zu übernehmen. Sie erleben den biologischen Kreislauf des Lebens aus erster Hand: vom sorgsam ausgewählten Brutei über das tägliche Wenden und Schieren (Durchleuchten) der Eier bis hin zum sehnsüchtig erwarteten Schlupftag und dem anschließenden Heranwachsen der Jungtiere.

Durchdachte Zucht: Kennzeichnung von Anfang an

Wer die Fotos unserer frisch geschlüpften Flaumbällchen aufmerksam betrachtet, dem fällt vielleicht ein kleines, aber wichtiges Detail auf: Die Küken tragen feine farbliche Markierungen auf dem Kopfgefieder. Um eventuelle Nachfragen von vornherein zu beantworten: Diese Kennzeichnung ist in der organisierten Rassegeflügelzucht von zentraler Bedeutung und dient dazu, die genaue Herkunft und Abstammung der Küken lückenlos zu bestimmen.

Da bei einer Brut oft Eier aus verschiedenen Zuchtlinien oder von unterschiedlichen Elterntieren parallel im Brüter liegen, lässt sich dank dieser behutsamen und völlig unschädlichen Markierung vom ersten Tag an exakt nachvollziehen, aus welcher gezielten Verpaarung das jeweilige Küken stammt. Dies bildet die unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche, nachhaltige Zuchtarbeit, die gezielte Genetik-Auswertung und den langfristigen Erhalt der wertvollen Rassemerkmale.

Wichtige organisatorische Hinweise und aktueller Tierschutz

Aus gegebenem Anlass und um Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir an dieser Stelle zwei wichtige Hinweise an unsere Homepage-Besucher richten. Zum einen verfügt der Kleintierzüchterverein Neuwirtshaus über keine eigene, zentrale Vereinszuchtanlage. Unsere Züchterinnen und Züchter halten und betreuen ihre Tiere jeweils individuell in ihren privaten Stallungen im häuslichen Umfeld.

Zum anderen verzeichnet die Geflügelzucht derzeit leider eine bundesweit sehr dynamische und besorgniserregende Lage bezüglich der Newcastle-Krankheit (ND). Das hochansteckende Virus grassiert momentan deutschlandweit und stellt eine erhebliche Bedrohung für die Tierbestände dar. Aus Gründen des Tierschutzes, zur präventiven Seuchenbekämpfung und um die Gesundheit unserer wertvollen Zuchten nicht zu gefährden, müssen die Stallungen unserer Mitglieder für die Öffentlichkeit strengstens gesperrt bleiben. Wir müssen daher aktuell von jeglichen Besuchen in den privaten Zuchtanlagen dringend abraten! Der Schutz und die Unversehrtheit unserer Tiere haben in dieser ernsten Situation oberste Priorität.

Gemeinschaft und Austausch auf sicherem Wege

Auch wenn die Stalltüren zum Schutz unserer gefiederten Freunde derzeit geschlossen bleiben müssen, freuen wir uns dennoch über jeden, der Interesse an unserem schönen Hobby hat! Der Einstieg in die Rassegeflügelzucht und der theoretische Austausch sind natürlich weiterhin uneingeschränkt möglich.

Wenn Sie Fragen zur Rasseauswahl, zur eigenen Stallplanung für die Zukunft oder zur Vereinsmitgliedschaft im KLZV Neuwirtshaus haben, nehmen Sie einfach digital oder telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und hoffen, Sie bald wieder unter entspannteren Bedingungen persönlich beraten zu dürfen!

Rainer Salzer

Glanzvoller Auftritt des KLZV Neuwirtshaus in Offenburg

Am 10. und 11. Januar 2026 fand in der Messe Offenburg ein historisches Ereignis für die Kleintierzucht statt: Die 1. Gemeinsame Kleintierschau der Landesverbände Baden und Württemberg-Hohenzollern. Diese spartenübergreifende Gemeinschaftsschau war in ihrer Art deutschlandweit einzigartig und setzte ein deutliches Zeichen für die Zukunft der organisierten Rassegeflügel- und Rassekaninchenzucht.

Für unseren Verein, den KLZV Neuwirtshaus, war dieses Wochenende ein voller Erfolg. Unsere Züchter konnten sich auf dem großen Parkett behaupten und kehrten mit Titeln, Bändern und Höchstnoten zurück.


Herausragende Erfolge bei den Kaninchen & Gestalterinnen

In der Abteilung der Materialgebundenen Gestaltung war Lucia Wild das Maß der Dinge. Mit ihrem handwerklichen Geschick und viel Liebe zum Detail erreichte sie eine herausragende Gesamtwertung:

  • Bestleistung Materialgebundene Gestaltung: 194,5 Punkte

  • Baden-Württembergische Meisterin: 97,0 Punkte

Auch bei den Rassekaninchen gab es Grund zum Feiern. Stefan Töpper stellte unter Beweis, dass seine Zucht zur absoluten Landesspitze gehört. Er sicherte sich gleich mehrere prestigeträchtige Titel:

  • Baden-Württembergischer Meister: Zwergwidder marderfarbig braun (384,0 Punkte)

  • Baden-Württembergischer Meister: Zwergwidder siamesenfarbig gelb (383,0 Punkte)

  • Siegertier: Ein hervorragender Zwergwidder thüringerfarbig wurde mit der Traumnote von 97,5 Punkten zum Siegertier gekürt.


Spitzenplatzierung beim Geflügel

Auch in der Sparte Geflügel konnte der KLZV Neuwirtshaus ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Rainer Salzer präsentierte seine Tiere in exzellenter Verfassung und wurde dafür mit den höchsten Ehren belohnt:

  • Schwabenband: Für seine Deutschen Zwerg-Wyandotten weiß (v 97)

  • Note „Vorzüglich“: Ebenfalls für seine Deutschen Zwerg-Wyandotten weiß (v 97)


Ein starkes Zeichen für unseren Verein

Herzlichen Glückwunsch an Lucia, Stefan und Rainer zu diesen tollen Ergebnissen! Ihr habt unseren Verein in Offenburg würdig vertreten. Dass wir bei dieser wegweisenden Gemeinschaftsschau so erfolgreich abgeschnitten haben, zeigt die hohe Qualität der Zuchtarbeit in Neuwirtshaus.

Die einzelnen Bewertungen aller ausgestellten Tiere können demnächst dem Online-Katalog entnommen werden. Sobald dieser veröffentlicht wird, werden wir den entsprechenden Link hier auf der Seite zur Verfügung stellen.

Gut Zucht!

Euer Rainer Salzer