Wachtelzucht

Japanische Wachteln – voll im Trend

Vorteile der Wachtelzucht:

  • geringer Platzbedarf
  • einfache Haltung
  • in jedem Garten gibt es Platz für Wachteln
  • für Anfänger geeignet

Nutzen der Wachtelzucht:

  • frische Eier
  • arzneimittelfreie Eier
  • Selbstversorgung
  • Küken schreddern überflüssig machen

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Wachteleier als Heilmittel:
Das Wachtelei ist seit jeher als Delikatesse mit Heilkraft bekannt. In der chinesischen Medizin werden Wachteleier eingesetzt, um erschöpften Patienten die Lebenskraft wieder aufzubauen. Selbst Allergien können mit den kleinen Eiern gut behandelt werden. In der chinesischen Medizin werden die Wachteleier zur Behandlung von Allergien verwendet. Auch in der Küche der Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten erfreut sich das Wachtelei immer mehr an Beliebtheit, da es oftmals als verträglicher Eiersatz bei Hühnereiallergie eingesetzt werden kann.

Früher einmal war die Wachtelsuppe eine kostengünstige Medizin, denn Wachteln waren leicht erhältlich. Die Wachtelsuppe heilte kranke Nieren und half bei Blähungen. Hildegard von Bingen empfahl Wachteln als Stärkungsmittel.

Ab Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Wachteldotter zur Therapie verschrieben, wenn Kinder an Durchfallerkrankungen litten. Damals wusste man nocht nicht warum die kleinen Eier den Zustand der Kinder verbesserten. Bei späteren Versuchen entdeckte man, dass in 96% der Eidotter von Wachteleiern Antikörper existieren, die offenbar im Darmtrakt eine schützende Wirkung haben und sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

– bei Allergien
– bei Hauterkrankungenwie Neurodermitis
– zur Stärkung der Abwehrkräfte
– zur Entgiftung und Entschlackung
– als Anregung des Stoffwechsels
– steigern das Immunsystem
– Pflegen die Haut
u. v. m.

GröSSe und Struktur des Wachtelstalles:

Eine wichtige Frage bei der Planung und dem Bau eines Wachtelstalles stellt sich schnell: Wie viel Platz benötigen Wachteln? So einfach sich die Frage stellen lässt, so schwer ist diese zu beantworten. Ein kommerzieller Wachteleier-Produzent, der viele Wachteln pro Quadratmeter hält, wird diese Frage natürlich anders beantworten als ein Hobbyhalter oder Züchter, der seine Wachteln so naturnah wir möglich halten möchte.

Wir wollen daher im folgenden den Fokus auf eine artgerechte Hobbyhaltung legen und die Platzfrage auf dieser Basis beantworten. Es gilt aber immer: Zu viel Platz können die Wachteln im Stall nie haben!!

Wir empfehlen daher möglichst die folgenden Größe zu nicht zu unterschreiten:

Wachtelbox für 3 – 5 Wachteln: Empfohlene Stallgröße :Breite 60 cm x Länge 1000 cm x Höhe 50 cm. Weiter sollte man noch in jedem Wachtelstall eine kleinere Box zur Verfügung haben, die man als Krankenstation oder zur Aufzucht von Wachtelküken verwenden kann. Diese kann man jedoch auch hängend an die Wand montieren um keine Grundfläche des Wachtelstalles zu verlieren.

Einen Wachtelstall bauen

Ob man den Wachtelstall nun als Fertigmodell aus dem Handel erwirbt oder diesen selbst baut ist wohl von den handwerklichen Fähigkeiten und den finanziellen Mitteln des Halters abhängig. Im Folgenden möchten wir einige Tipps geben wie man sich aus einfachen Mitteln selbst einen Wachtelstall bauen kann.

Möchte man ein Gartenhaus zu einem Wachtelstall umbauen so sind nicht besonders viele Anpassungen notwendig.

Weiter kann man auch einen Bauwagen zum Wachtelstall umbauen, hier sollte man aber darauf achten das der Bauwagen mehrere große Fenster hat, damit genug Licht in das Innere gelangt und die Wachteln stets natürliches Licht haben. Weiter stellt sich bei einem Bauwagen häufig das Problem, das sich dieser im Winter sehr stark abkühlt und was noch bedrohlicher ist, im Sommer sehr stark erhitzt. Daher sollte man durch eine durchdachte Belüftung dafür sorgen dass die Temperatur im Inneren des Wachtelstalles für die Tiere erträglich bleibt.

Unser Tipp: Ob man nun einen Bauwagen oder ein Gartenhaus zu einem Wachtelstall umbaut, oder den Stall von Grund auf selbst anfertigt, man sollte auf jeden Fall darauf achten das dieser rundum verschlossen werden kann. Zum einen können dann keine Fressfeinde wie Wiesel, Marder und Füchse in den Wachtelstall gelangen und zum anderen können die Wachteln so auch nicht aus dem Stall ausbrechen.

Einrichtung des Wachtelstalles

Auch bei der Einrichtung des Stalles muss man auf die Bedürfnisse der Wachteln eingehen. Im Gegensatz zum Hühnerstall benötigt man im Wachtelstall keine Sitzstangen, da Wachteln nicht aufbäumen und auch die Nacht auf dem Boden verbringen.

Idealerweise strukturiert man den Wachtelstall in die folgenden Bereiche:

Rückzugsbereich: Ganz wichtig in einem Wachtelstall ist ein Bereich, in den sich Wachteln zurückziehen können wenn sie ihre Ruhe mögen oder indem sich rangniedere Tiere verstecken können. In diesem Bereich sollten viele Verstecke in Form von Ästen und Zweigen, Häuschen und Höhlen vorhanden sind. Hat man das Glück das eine Wachtel die Naturbrut beginnt, dann wird das häufig in diesem Bereich sein. Je natürlicher dieser Bereich gestaltet wird, desto besser. Gerne kann auch mit etwas Laub, Moospolstern und Wurzeln eine naturnahe Atmosphäre geschaffen werden.
Sandbad: Ein Sandbad sollte den Wachteln unbedingt angeboten werden, natürlich nur wenn die Einstreu nicht sowieso schon aus Sand besteht. Idealerweise positioniert man das Sandbad in einer Ecke im Wachtelstall. Um ein Sandbad herzustellen genügt eine Obstkiste oder ähnliches, die man mit Sand und ggf. etwas Holzasche befüllt.
Futterbereich: Der Futterbereich sollte etwas erhöht angebracht sein. Bewährt hat sich ein um 10 bis 15 Zentimeter erhöhtes Plateau, auf dem das Futter und die Wachteltränke aufgestellt wird. Durch die erhöhte Position fällt keine Einstreu in das Wasser und das Futter.
Freier Bereich: Natürlich sollte im Wachtelstall auch genügend freie Fläche zum Herumrennen, zum Toben und zum Entspannen sein. Die freie Fläche sollte ungefähr 50% der Grundfläche des Wachtelstalls ausmachen.

Wenn man diese Grundlagen beachtet, dann werden sich die Wachteln im Stall sicher wohl fühlen und dem Halter dies mit vielen schmackhaften Wachteleiern danken.

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